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Besichtigung der ILS in Traunstein

Christof Schmid von der ILS05.10.2012 - Einen lehrreichen und interessanten Ausflug unternahmen die Aktiven der FF Zangberg. Man besuchte die integrierte Leitstelle in Traunstein, die für die vier Landkreise Berchtesgadener Land, Traunstein, Altötting und Mühldorf zuständig ist. Sie wurden begrüßt von Christof Schmid, dem diensthabenden Schichtleiter. Zunächst präsentierte er im Besprechungsraum die gesetzlichen Grundlagen der Leitstelle sowie deren Zuständigkeitsgebiet, welches fast 500.000 Einwohner umfasst und von jährlich ca. 1,5 Millionen Übernachtungsgästen besucht wird. Es erstreckt sich über eine Fläche von ca. 3760 km² mit einer Ausdehnung von 100 km in Nord-Süd-Richtung und von ca. 50 km in Ost-West-Richtung. Neben den Feuerwehren werden von dort aus auch die Einsätze der Rettungsdienste, der Berg- und Wasserwacht, der First Responder sowie des Technischen Hilfswerkes koordiniert.

Interessierte Zuhörer im BesprechungsraumAlle Mitarbeiter der ILS haben eine fundierte Ausbildung im Rettungswesen und im Feuerwehrdienst. Insgesamt müssen die Mitarbeiter 47 Wochen geschult werden, bevor sie im Echtbetrieb in 12stündigen Schichten eingesetzt werden können. Im Schnitt werden täglich fast 500 Anrufe abgewickelt. Das Gebäude verfügt über mehr als 12 km Datenkabel und besitzt redundante, ausfallsichere Energiesysteme. Die derzeit 24 von 26 geplanten Leitstellen in Bayern sind miteinander vernetzt und jede Leitstelle hat bei einem unwahrscheinlichen Totalausfall eine Vertretungsleitstelle. Im Fall von Traunstein ist dies die ILS Passau.
Mit diesen beeindruckenden Zahlen und Fakten im Hintergrund besichtigte man zunächst die Ausnahmeabfrageplätze, die für die Notrufabfrage bei Großschadenslagen verwendet werden, ehe man in die eigentliche Zentrale kam. Die Mitarbeiter haben dort pro Arbeitsplatz vier Bildschirme zur Verfügung, die Ihnen folgende Bereiche visualisieren: Geografische Lage über ein Kartenbild, Details zum aktuellen Einsatz, Übersicht über die letzten und gerade laufenden Einsätze, Verfügbarkeit der Einsatzfahrzeuge bzw. der Einsatzkräfte. Die Steuerung der Kommunikation über Funk oder Telefon erfolgt mit einem Touchscreen. Auch Funktionen wie Beleuchtung und Arbeitsplatzhöhe werden damit bedient. Anhand eines Beispiels machte Christof Schmid, der ausgebildeter Rettungsassistent und Feuerwehr-Zugführer sowie ehrenamtlicher Kommandant der FF Oberteisendorf tätig ist, deutlich, wie ein Einsatz in das System aufgenommen wird und wie die Alarmierung erfolgt.
Nachdem alle Fragen der Teilnehmer beantwortet waren, zeigten sich die Besucher froh darüber, sich von nun an ein Bild über die Abläufe in der ILS machen zu können. Die anonyme Stimme beim Funkverkehr oder beim Notruf bekam dadurch ein äußerst vertrauensvolles Gesicht.
Im Landgasthof Alpenblick in Weibhausen ließ man den Ausflug gemütlich ausklingen.

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